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Was liegt unter Trier?

Auf der Suche nach Gold, Bodenschätzen oder Fossilien rund um Trier? orecast bündelt dokumentierte Vorkommen und die lokale Geologie und zeigt dir, was im Umkreis von 30 km wirklich verzeichnet ist und was das Gestein nur möglich macht.

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Trier
Foto: Palauenc05 (Wikimedia Commons), CC BY-SA 4.0

Trier liegt in der Trierer Bucht, einer Mulde, in der Buntsandstein und Muschelkalk der Trias über einem viel älteren Sockel liegen. Diesen Sockel bilden devonische Schiefer und Quarzite, vor rund 400 Millionen Jahren als Schlamm in einem Meer abgelagert und später zu einer Gebirgskette gefaltet, von der Eifel und Hunsrück die abgetragenen Reste sind. Mittendurch hat sich die Mosel ihr Tal geschnitten, in weiten Schleifen und mit steilen Hängen.

Die Römer waren die ersten großen Rohstoffnutzer der Region. Für die Porta Nigra, errichtet um 170 nach Christus, brachen sie Sandstein im Kylltal bei Kordel und schafften die tonnenschweren Quader nach Augusta Treverorum. Kalk brannten sie ebenfalls in der Umgebung, als Mörtel für eine Stadt, die zur römischen Metropole wuchs. Viel später kam der Schiefer dazu: Im 19. Jahrhundert gruben sich bei Fell und Thomm Dutzende kleiner Gruben in die devonischen Hänge und lieferten Dachschiefer weit über die Region hinaus.

Wer heute schauen will, hat es leicht. Das Besucherbergwerk Fell verbindet zwei alte Schiefergruben mit einem Grubenwanderweg über die Halden. In den Kiesbänken der Mosel liegen Quarze und gelegentlich Jaspis, vom Fluss aus dem Hunsrück heruntergetragen. Alte Sandsteinbrüche bei Kordel zeigen die Wände, aus denen römische Quader kamen, und das Rheinische Landesmuseum in Trier bewahrt die steinerne Hinterlassenschaft der Römer. An einigen Störungen treten zudem mineralhaltige Wässer aus, einzelne Quellen wurden früher als Heilbrunnen gefasst. orecast führt die dokumentierten Fundstellen im Umkreis auf, vom Steinbruch bis zur Kiesbank.

Ein paar Dinge sind tabu. Alte Schiefergruben abseits des Besucherbergwerks sind einsturzgefährdet und oft als Fledermausquartier geschützt, Betreten verboten. Weinberge und Wälder gehören jemandem, also vorher fragen. Am Moselufer dürfen lose Kiesel mitgenommen werden, gegraben wird dort nicht.

12dokumentierte Bodenschatz-Punkte
87Fossilien-Fundstellen
911historische & archäologische Stätten
☢️ 293 Stätten im Umkreis von 30 km sind als Kriegs-/WK2-Schauplätze mit möglichen Blindgängern markiert. Dort niemals graben, Lebensgefahr.

Bodenschätze & Rohstoffe bei Trier

Im Umkreis von 30 km um Trier führt unsere Datenbank 12 dokumentierte Bodenschatz- und Erz-Punkte. Die häufigsten Rohstoffe in der Nähe:

Kies und SandSchieferQuarzitSandstein und GrauwackeKalkstein und Dolomitstein

Dokumentierte Funde in der Nähe

Fossilien bei Trier

Historie & Archäologie bei Trier

Schatzsuche, Recht & Sicherheit

Wir untertreiben lieber, als zu viel zu versprechen: Eine vielversprechende Geologie ist keine Garantie, und erfundene Zahlen findest du hier nicht. Graben und Sammeln sind in Deutschland genehmigungspflichtig, in Schutzgebieten und an Bodendenkmälern sogar verboten.

Häufige Fragen

Darf man in Trier graben oder Funde sammeln?

Graben und Sammeln sind in Deutschland genehmigungspflichtig; in Schutzgebieten und an Bodendenkmälern verboten. orecast zeigt, wo geschützte/historische Stätten liegen, damit du die Rechtslage deines Bundeslands vorher klären kannst. Es ist Information, kein Freigabe-Nachweis.

Wo kann man bei Trier Gold finden oder waschen?

Rund um Trier ist Gold höchstens als Flussseife (Goldwaschen im Hobby-Maßstab) plausibel, kein dokumentiertes Vorkommen, sofern nicht auf der Karte markiert. orecast trennt klar dokumentierte Funde von nur plausibler Geologie und verspricht kein Gold.

Welche Bodenschätze gibt es bei Trier?

Im Umkreis von 30 km führen wir 12 dokumentierte Bodenschatz-/Erz-Punkte. Am häufigsten in der Nähe: Kies und Sand, Schiefer, Quarzit, Sandstein und Grauwacke, Kalkstein und Dolomitstein.

Gibt es Fossilien bei Trier?

Ja, im Umkreis von 30 km sind 87 wissenschaftliche Fossilien-Fundstellen verzeichnet (mit geologischem Alter und Formation).

Ist Graben bei Trier gefährlich?

Möglich: Ehemalige Kriegsgebiete können Blindgänger enthalten. Wo eine Stätte mit dem ☢️-Hinweis markiert ist, niemals graben, Lebensgefahr; im Verdachtsfall den Kampfmittelräumdienst verständigen.

Bestimmen & vergleichen:
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