für die Nutzung des Dienstes orecast.app
Anbieter des Dienstes orecast.app ist Marcus Gier (Anschrift siehe Impressum). Diese Bedingungen regeln die Nutzung der über orecast.app bereitgestellten Web-Anwendung. Mit der Nutzung erklären Sie sich mit ihnen einverstanden.
orecast.app ist ein kostenloser, informativer Dienst. Er verknüpft offene Geodaten und liefert für einen ausgewählten Punkt eine kategoriale Wahrscheinlichkeits-Einschätzung zu Geologie/Bodenschätzen sowie Hinweise zu historischen/archäologischen Schauplätzen im Umkreis. Bewusst werden keine Prozentangaben und keine Garantien gemacht („Ehrlichkeit statt Scheinpräzision"). Die Aussagen bedeuten „die Geologie ähnelt bekannten Fundorten" – nicht „hier liegt ein verwertbares Vorkommen".
Die Ergebnisse beruhen auf automatisierten Auswertungen offener Datenbestände, die unvollständig, veraltet oder fehlerhaft sein können. Es wird keine Gewähr für Richtigkeit, Vollständigkeit oder Eignung für einen bestimmten Zweck übernommen. Der Dienst ersetzt keine fachliche, rechtliche oder sicherheitstechnische Beratung und stellt insbesondere keinen Nachweis über Kampfmittelfreiheit dar. Maßgeblich sind allein die zuständigen amtlichen Stellen.
Jede Geländeaktivität erfolgt auf eigenes Risiko und in eigener Verantwortung. Der Dienst verleiht keinerlei Schürf-, Grabungs-, Such- oder Fundrechte. Vor jeder Maßnahme sind insbesondere zu beachten:
Nutzer können eigene Fundmeldungen (Texte und Fotos) speichern und optional zur Veröffentlichung freigeben sowie Orts-Fotos zu bestehenden Datenpunkten beitragen. Für freigegebene Inhalte beider Art gilt:
(1) Sie laden nur selbst aufgenommene, echte Fotos hoch, an denen Sie alle erforderlichen Rechte halten. KI-generierte oder fremde Bilder sind nicht zulässig. (2) Sie räumen dem Anbieter für freigegebene Inhalte ein einfaches, widerrufliches Nutzungsrecht zur Anzeige innerhalb des Dienstes ein; mit dem Zurückziehen oder Löschen des Fundes endet dieses Recht. Wird das Konto gelöscht, ohne freigegebene Beiträge zuvor zurückzuziehen, bleiben diese anonymisiert erhalten; das Nutzungsrecht besteht insoweit fort. (3) Es besteht kein Anspruch auf Veröffentlichung; der Anbieter prüft Inhalte vor der Freischaltung (automatisierte Vorprüfung und menschliche Moderation) und kann sie ablehnen oder nachträglich entfernen. Über eine Ablehnung oder eine nachträgliche Entfernung informieren wir Sie unter Angabe des Grundes; bei Fundmeldungen wird der Grund in der Übersicht Ihrer eigenen Funde angezeigt, bei Orts-Fotos teilen wir ihn Ihnen auf Anfrage mit. Sind Sie mit der Entscheidung nicht einverstanden, können Sie ihr widersprechen: Schreiben Sie an die im Impressum genannte Kontaktadresse. Ihren Widerspruch prüft ein Mensch; das Ergebnis teilen wir Ihnen mit. (4) Funde, die auf archäologische Gegenstände oder Kriegsrelikte hindeuten, werden nur nach Einzelfallprüfung durch die Moderation veröffentlicht. Etwaige Meldepflichten nach den Denkmalschutzgesetzen der Länder (Schatzregal) bleiben unberührt und liegen beim Nutzer. Munition und andere Kampfmittel dürfen nicht berührt oder geborgen werden; solche Funde sind dem Kampfmittelräumdienst zu melden. (5) Die exakte Fundposition wird bei einer Veröffentlichung nie angezeigt, sondern auf einen Bereich von ca. 5 km vergröbert. (6) Abschnitt 4 (Eigenverantwortung bei Grabung/Suche) gilt für gemeldete Funde entsprechend: Die Verantwortung für die Rechtmäßigkeit von Suche und Entnahme liegt beim Nutzer.
Zu Funden, die andere Nutzer zur Veröffentlichung freigegeben haben, können Sie einen Like vergeben und Kommentare schreiben. Lesen können Sie Kommentare auch ohne Konto. An privaten, noch in Prüfung befindlichen oder zurückgezogenen Funden gibt es keine Kommentare. Ergänzend zu Ziffer 4a gilt:
(1) Zum Schreiben brauchen Sie ein Konto, das mindestens 24 Stunden alt ist; vor dem ersten Kommentar bestätigen Sie diese Ziffer einmalig. Sie treten unter einem Anzeigenamen auf, den der Dienst beim ersten Kommentar automatisch vergibt („Sammler#" und eine Zufallszahl). Sie können ihn ändern; er wird dabei geprüft und muss eindeutig sein. Ihre E-Mail-Adresse wird nie angezeigt. Der Anzeigename darf keine Werbung enthalten, nicht irreführen und keinen fremden oder reservierten Namen nachahmen. (2) Ein Kommentar ist 2 bis 1500 Zeichen lang; auf einen Kommentar ist genau eine Antwortebene möglich. Es gilt eine Obergrenze je Konto und Tag (derzeit 20 Kommentare). Einen Like können Sie je Fund einmal vergeben und jederzeit zurücknehmen. Für Likes und Kommentare gibt es keine Erfahrungspunkte.
(3) Nicht erlaubt sind insbesondere Beleidigungen, Hass und Hetze, Bedrohungen, sexuelle Inhalte, Werbung und Spam, personenbezogene Daten Dritter (etwa Namen, Anschriften, Telefonnummern, E-Mail-Adressen), fremde Texte, an denen Sie keine Rechte halten, sowie Inhalte, die gegen geltendes Recht verstoßen. Links sind in Kommentaren generell nicht zulässig, auch nicht auf eigene Seiten. (4) Genaue Fundorte gehören nicht in Kommentare. Bei veröffentlichten Funden wird die Position bewusst auf einen Bereich von ca. 5 km vergröbert (Ziffer 4a). Ein Kommentar darf diese Vergröberung nicht aufheben. Unzulässig sind deshalb Koordinaten in jeder Schreibweise (Dezimalgrad, Grad und Minuten, UTM/MGRS, Geohash, Plus Codes, what3words, geo:-Verweise), das Aufteilen einer Koordinate auf mehrere Kommentare und das Benennen eines einzelnen Objekts – etwa einer bestimmten Halde, eines Stollens, eines Steinbruchs, eines Bachabschnitts, eines Flurstücks, eines Parkplatzes oder einer Wegkreuzung. Ortsangaben sind erst ab der Ebene einer Gemeinde zulässig. Diese Regel gilt auch für den Ersteller des Fundes unter seinem eigenen Fund.
(5) Jeder Kommentar wird vor der Veröffentlichung automatisiert geprüft: zuerst durch einen mechanischen Filter, danach durch eine KI-Prüfung bei einem Auftragsverarbeiter (Einzelheiten in der Datenschutzerklärung). Anders als bei Funden und Orts-Fotos gibt es keine Freigabe durch einen Menschen vor der Veröffentlichung; ein unauffälliger Kommentar erscheint sofort. Wird ein Kommentar zurückgehalten oder abgewiesen, erhalten Sie dafür einen kurzen, festen Grund. Ist die Prüfung vorübergehend nicht erreichbar, wird der Kommentar zurückgehalten und automatisch erneut geprüft; gelingt das über längere Zeit nicht, erscheint er und wird zur Nachschau vorgemerkt. Die Prüfung kann irren. Dass ein Kommentar erscheint, ist keine Bestätigung, dass er diesen Regeln entspricht; ein Anspruch auf Veröffentlichung besteht nicht.
(6) Wer einen Fund veröffentlicht hat, kann fremde Kommentare unter diesem Fund entfernen. Dafür ist eine Begründung von 3 bis 500 Zeichen nötig. Sie geht an den betroffenen Verfasser und an die Moderation, wird nie öffentlich angezeigt und durchläuft dieselbe automatisierte Prüfung wie ein Kommentar. Entfernte Kommentare zeigen öffentlich nur noch einen Platzhalter; den Text sehen weiterhin der Verfasser und die Moderation. Ihre eigenen Kommentare können Sie jederzeit selbst löschen. (7) Jedes angemeldete Konto kann Kommentare und Nutzer melden – als Grund stehen Beleidigung, Hass, Spam, sexuelle Inhalte, Daten Dritter, verratener Fundort und Sonstiges zur Wahl – und den Stand der eigenen Meldungen einsehen. Ebenso können Sie andere Nutzer blockieren; das wirkt in beide Richtungen: Wer blockiert ist, kann unter Ihren Beiträgen nicht mehr schreiben. Blockierungen können Sie jederzeit wieder aufheben. Missbräuchliche Meldungen sind selbst ein Verstoß.
(8) Bei einem Verstoß kann der Anbieter den Kommentar entfernen und das Konto vorübergehend vom Kommentieren ausschließen (Stummschaltung); bei schweren oder wiederholten Verstößen kann er das Konto sperren. Bestehende Kommentare bleiben bei einer Stummschaltung stehen. Der Anbieter nennt Ihnen den Grund seiner Entscheidung. Halten Sie eine Entscheidung für falsch, können Sie ihr formlos widersprechen – per E-Mail an die im Impressum genannte Adresse. Der Anbieter prüft den Widerspruch und antwortet Ihnen.
(9) Die Rechte an Ihrem Kommentartext bleiben bei Ihnen. Sie räumen dem Anbieter ein einfaches, unentgeltliches und widerrufliches Recht ein, den Kommentar innerhalb des Dienstes anzuzeigen; mit dem Löschen des Kommentars endet dieses Recht. Wird das Konto gelöscht, bleiben Kommentare ohne Bezug zu Ihrer Person erhalten (keine Konto-Verknüpfung, kein Anzeigename); das Nutzungsrecht besteht insoweit fort. Likes werden bei der Konto-Löschung vollständig entfernt. Von einer Moderationsentscheidung bleibt als Nachweis ein Protokolleintrag mit einem Textauszug von höchstens 200 Zeichen erhalten; er wird nach 6 Monaten gelöscht, bei einer Meldung oder einem Widerspruch zu dem Vorgang nach 3 Jahren. (10) Kommentare hängen am Fund. Sie sind nur sichtbar, solange der Fund öffentlich ist. Zieht der Ersteller seinen Fund zurück, verschwindet der ganze Faden; die Kommentare bleiben gespeichert und erscheinen unverändert wieder, wenn der Fund erneut veröffentlicht wird. Wird der Fund gelöscht, werden die Kommentare mitgelöscht. Ein Anspruch auf dauerhafte Sichtbarkeit besteht nicht. Kommentare sind fremde Inhalte und geben nicht die Auffassung des Anbieters wieder. Der Anbieter kann die Kommentar- und Like-Funktion jederzeit einschränken oder abschalten; Ziffer 7 gilt entsprechend.
Der Anbieter haftet unbeschränkt bei Vorsatz und grober Fahrlässigkeit sowie für Schäden aus der Verletzung des Lebens, des Körpers oder der Gesundheit. Bei einfacher Fahrlässigkeit haftet der Anbieter nur bei Verletzung einer wesentlichen Vertragspflicht (Kardinalpflicht) und begrenzt auf den vertragstypisch vorhersehbaren Schaden. Im Übrigen ist die Haftung – insbesondere für Schäden, die aus der Nutzung der Ergebnisse oder aus Geländeaktivitäten entstehen – ausgeschlossen. Zwingende gesetzliche Haftung (z. B. nach dem Produkthaftungsgesetz) bleibt unberührt.
Die Auswertung stützt sich u. a. auf folgende Quellen, deren Lizenz- und Namensnennungspflichten gelten:
Der Dienst wird kostenlos und ohne Anspruch auf ständige Verfügbarkeit bereitgestellt. Der Anbieter kann den Dienst jederzeit ändern, einschränken oder einstellen. Diese Nutzungsbedingungen können bei Bedarf angepasst werden; es gilt die hier veröffentlichte Fassung.
Es gilt das Recht der Bundesrepublik Deutschland unter Ausschluss des UN-Kaufrechts. Zwingende verbraucherschützende Vorschriften des Staates, in dem der Nutzer seinen gewöhnlichen Aufenthalt hat, bleiben unberührt. Sollte eine Bestimmung unwirksam sein, bleibt die Wirksamkeit der übrigen unberührt.
Stand: Juni 2026