
Einzelne Punkte auf einer Karte zeigen, was an einer Stelle liegt. Wie sich das über ein ganzes Land verteilt, sieht man an ihnen schlecht. Dafür gibt es jetzt die Heatmap. Sie färbt die Karte dort kräftig, wo viel dokumentiert ist, und lässt sie dort dunkel, wo wenig bekannt ist. Auf einen Blick treten die alten Reviere hervor: das Ruhrgebiet, das Siegerland, der Harz, das Erzgebirge und das Saarland.
So schaltest du sie ein
Tippe in der Web-Karte oben rechts auf den Ebenen-Knopf. In der Gruppe „Bergbau und Rohstoffe“ stehen ganz unten die Bergbau-Dichte, die Erz-Dichte und die Gold-Dichte, in der Gruppe „Urzeit“ die Fossil-Dichte. Es ist immer eine Heatmap zugleich an. Bist du gerade nah dran, zoomt die Karte beim Einschalten heraus, denn die Heatmap ist eine Übersicht. Zoomst du nah heran, blendet sie sich aus, und du siehst wieder die einzelnen Einträge. Ohne Abo bleibt die Heatmap in der Web-Karte beim Heranzoomen grob. Die feinere Ansicht und die Gold-Dichte gibt es mit orecast Pro.
Was sie zeigt und was nicht
Die Heatmap zählt dokumentierte Einträge je Rasterzelle. Eine Zelle ist nie kleiner als rund drei Kilometer, einzelne Fundstellen lassen sich daraus also nicht ablesen. Die Farbe sagt, wo viel belegt ist. Sie sagt nicht, wo man etwas findet. Bewusst nicht dabei sind Fundstellen der Archäologie und Spuren des Krieges. Viele davon sind Bodendenkmäler, und eine Karte, die zeigt, wo besonders viel davon liegt, würde Raubgräber anlocken. Hinweise auf Kampfmittel bleiben einzelne Warnungen auf der Karte.
Was das nächste App-Update bringt
Für die Apps ist ein Update fertig, das gerade getestet wird. Es bringt die Heatmap aufs Handy und dazu mehrere neue Funktionen.
- Gebiet mitnehmen. Im Wald und in vielen Tälern gibt es kein Netz. Du lädst dein Gebiet vorher aufs Handy, dann gehen Karte, Fundstellen und die Hinweise auf Kampfmittel auch ohne Netz. Mit einem kostenlosen Konto nimmst du ein Gebiet mit, mit orecast Pro mehrere und größere, und der Relief-Scanner und das Luftbild kommen mit.
- Orte aus den Videos. Zu jeder Folge auf unserem Kanal zeigt dir die App den Ort auf der Karte.
- Mein Fundbuch. Deine Funde mit Art, Datum und Notiz, auf Wunsch als PDF. Einen Fund kannst du dann auch ohne Netz erfassen. Er wird hochgeladen, sobald du wieder Empfang hast.
- Ort der Woche. Einmal pro Woche stellt dir die App beim Öffnen einen Ort vor.
- Niedrigwasser. Fällt der Pegel an Rhein, Elbe oder Donau unter das übliche Niedrigwasser, sagt es dir die App. An der Elbe zeigt sie dazu die belegten Hungersteine.
- Kleinigkeiten. Du kannst einen Ort teilen, zum Beispiel per Nachricht an Freunde, und die App startet dort, wo du zuletzt warst.
Sobald das Update im App Store und bei Google Play steht, sagen wir hier Bescheid.
Außerdem neu auf der Website
Zu sieben Orten aus unseren Folgen gibt es 3D-Modelle, die du im Browser drehen kannst, vom Untergrund der Zeche Zollverein bis zum Nördlinger Ries. Du findest sie auch als eigene Knöpfe direkt in der Karte. Und wer lieber Post bekommt als Videos schaut: Werners Fundbrief kommt einmal im Monat am ersten Sonntag per Mail, mit einem echten Ort, zwei kurzen Neuigkeiten und einem Ausflugstipp. Er ist kostenlos und lässt sich mit einem Klick wieder abbestellen. Die erste Ausgabe erscheint am 1. November.