2026-10-21

Neu in der orecast-Karte: die Heatmap. Und was das nächste App-Update bringt

Dunkle Karte von Deutschland mit goldenem Umriss. Darüber liegt eine Heatmap in Ocker und Orange, die im Ruhrgebiet, im Siegerland, im Harz, im Erzgebirge und im Saarland am kräftigsten leuchtet. Links der Schriftzug Heatmap und die neuen Funktionen Gebiete offline, Orte aus den Videos und Fundbuch.
Bergbau-Dichte in der orecast-Karte: Je kräftiger die Farbe, desto mehr Bergwerke, Stollen und Schächte sind dort dokumentiert. Gezählt je Rasterzelle von rund 24 Kilometern. Daten © OpenStreetMap-Mitwirkende (ODbL).

Einzelne Punkte auf einer Karte zeigen, was an einer Stelle liegt. Wie sich das über ein ganzes Land verteilt, sieht man an ihnen schlecht. Dafür gibt es jetzt die Heatmap. Sie färbt die Karte dort kräftig, wo viel dokumentiert ist, und lässt sie dort dunkel, wo wenig bekannt ist. Auf einen Blick treten die alten Reviere hervor: das Ruhrgebiet, das Siegerland, der Harz, das Erzgebirge und das Saarland.

So schaltest du sie ein

Tippe in der Web-Karte oben rechts auf den Ebenen-Knopf. In der Gruppe „Bergbau und Rohstoffe“ stehen ganz unten die Bergbau-Dichte, die Erz-Dichte und die Gold-Dichte, in der Gruppe „Urzeit“ die Fossil-Dichte. Es ist immer eine Heatmap zugleich an. Bist du gerade nah dran, zoomt die Karte beim Einschalten heraus, denn die Heatmap ist eine Übersicht. Zoomst du nah heran, blendet sie sich aus, und du siehst wieder die einzelnen Einträge. Ohne Abo bleibt die Heatmap in der Web-Karte beim Heranzoomen grob. Die feinere Ansicht und die Gold-Dichte gibt es mit orecast Pro.

Was sie zeigt und was nicht

Die Heatmap zählt dokumentierte Einträge je Rasterzelle. Eine Zelle ist nie kleiner als rund drei Kilometer, einzelne Fundstellen lassen sich daraus also nicht ablesen. Die Farbe sagt, wo viel belegt ist. Sie sagt nicht, wo man etwas findet. Bewusst nicht dabei sind Fundstellen der Archäologie und Spuren des Krieges. Viele davon sind Bodendenkmäler, und eine Karte, die zeigt, wo besonders viel davon liegt, würde Raubgräber anlocken. Hinweise auf Kampfmittel bleiben einzelne Warnungen auf der Karte.

Was das nächste App-Update bringt

Für die Apps ist ein Update fertig, das gerade getestet wird. Es bringt die Heatmap aufs Handy und dazu mehrere neue Funktionen.

Sobald das Update im App Store und bei Google Play steht, sagen wir hier Bescheid.

Außerdem neu auf der Website

Zu sieben Orten aus unseren Folgen gibt es 3D-Modelle, die du im Browser drehen kannst, vom Untergrund der Zeche Zollverein bis zum Nördlinger Ries. Du findest sie auch als eigene Knöpfe direkt in der Karte. Und wer lieber Post bekommt als Videos schaut: Werners Fundbrief kommt einmal im Monat am ersten Sonntag per Mail, mit einem echten Ort, zwei kurzen Neuigkeiten und einem Ausflugstipp. Er ist kostenlos und lässt sich mit einem Klick wieder abbestellen. Die erste Ausgabe erscheint am 1. November.

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